Das Trauernetz Lüdinghausen
ist ein Zusammenschluss professionell
arbeitender TrauerbegleiterInnen
aus Lüdinghausen.

Gern empfehlen wir Ihnen diese Veranstaltungen

Jeden 4. Sonntag eines Monats Trauercafé
15 Uhr, Hakehaus, Wolfsbergerstraße 9, Lüdinghausen.
Herzliche Einladung der Hospizbewegung Lüdinghausen an Trauernde, die in ihrer Trauer nicht allein sein wollen, sich in gemütlicher Runde mit ähnlich Betroffenen auszutauschen.

 

 

17.Juni 2019   Angebot der Hospizbewegung

Radelnd von Friedhof zu Friedhof in Lüdinghausen

Von Anne Eckrodt

Die Hospiz-Bewegung bewegt sich – bei einer Fahrradtour. Die führt nicht ins Blaue, sondern ist ein Angebot an alle, sich über die Themen Tod, Trauer und Bestattungen intensiver mit der Stadtgeschichte Lüdinghausens zu befassen.

Es ist kein gewöhnlicher Weg, sich der Stadtgeschichte zu nähern. Umso gespannter sind Margarete Hake und Monika Birkenfeld-Becker , Koordinatorinnen der Hospiz-Bewegung Lüdinghausen/Seppenrade, wie ihr Vorhaben ankommt: Am 17. Juni (Montag) bieten sie erstmals eine Radtour unter dem Motto „Hospiz trifft Stadtgeschichte“ an.

„In meiner Kindheit war der Umgang mit Ritualen rund um das Sterben und den Tod etwas ganz Normales. Das hat sich im Laufe der Zeit jedoch geändert. Diese Radtour soll nun eine ganz andere Form und neue Möglichkeiten bieten, um über das Thema zu reden“, erläuterte Hake bei einem Pressegespräch im Hakehaus die Intention des Angebots. Und Birkenfeld-Becker fügte hinzu: „Sich bei der Annäherung an das Thema zu bewegen, tut sicher gut.“

Mit der Idee liefen die beiden Koordinatorinnen der Hospiz-Bewegung bei Michael Kertelge offene Türen ein. Schließlich ist er nicht nur Pastoralreferent, sondern auch begeisterter Historiker. „Auf den ersten Blick ist die Idee sicherlich ungewöhnlich, Friedhöfe sind ja nicht so die üblichen Orte für Stadtrundgänge“, räumte Kertelge ein, um direkt hinterher zu schieben: „Gleichzeitig lässt sich am Thema Tod, Trauer und Bestattungen viel an Stadtgeschichte deutlich machen.“

Mit den Teilnehmern der Radtour will er am 17. Juni unter anderem den jüdischen Friedhof, den alten katholischen Friedhof an der St.-Felizitas-Kirche, den neuen Friedhof an der Mühlenstraße (neben dem Kindergarten St. Elisabeth), den aktuellen städtischen Friedhof (Auf der Geest) sowie den evangelischen Friedhof an der Stadtfeldstraße ansteuern. Auch die Stele, die den Standort der ersten Leichenhalle an der Ecke Neustraße/Mühlenstraße markiert, werde eine Rolle spielen, kündigte Kertelge an.

Leihräder stehen zur Verfügung

Die Tour startet um 19 Uhr am Hakehaus, Wolfsbergerstraße 9, und dauert bis 20.30 Uhr. Für Auswärtige besteht die Möglichkeit, ein Fahrrad auszuleihen. Wer davon Gebrauch machen möchte, sollte sich anmelden ( ✆ 01 60/2 61 11 71 oder per E-Mail hake@hospizbewegung-lh.de). „Alle anderen können ohne Anmeldung direkt zum Treffpunkt kommen“, so Kertelge. Sollte es an dem Abend stark regnen, hat er bereits einen Plan B im Hinterkopf: „Dann gibt es eine kürzere Tour, eine Art ,Best of‘.“

Quelle: Westfälische Nachrichten vom 30.05.2019 (https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Luedinghausen/3799049-Angebot-der-Hospizbewegung-Radelnd-von-Friedhof-zu-Friedhof,

 

19.05.2019 Wandern mit Menschen mit dem besonderen Rucksack

Nach den gut besuchten Spaziergängen im vergangenen Jahr und in diesem Jahr lädt die Hospiz-Bewegung Lüdinghausen/ Seppenrade e.V. Angehörige, denen ein lieber Mensch verstorben ist, ein, sich am Sonntag, den 19.05.19 wieder ganz praktisch auf den Weg zu machen. Während eines Spaziergangs  können die Teilnehmer anhand von Impulsen ins Gespräch kommen und so Kontakte zu Menschen knüpfen, die sich in einer ähnlichen Lebenssituation befinden. Gleichzeitig wird aber auch Zeit zum Innehalten, Schweigen und Zuhören sein. Der Spaziergang wird diesmal durch die Lüdinghausener Umgebung führen und je nach Mobilität der Teilnehmenden etwa 2 Stunden dauern. Treffpunkt ist am Sonntag den 19.05.2019 um 11:00 Uhr am Klutenseebad, Rohrkamp 23 in Lüdinghausen.  Im Anschluss an den Spaziergang besteht die Möglichkeit, sich mit anderen Teilnehmenden in der Lüdinghausener Gastronomie zu stärken oder aber auch direkt den Heimweg anzutreten. Eine Anmeldung ist möglich, aber nicht erforderlich. Offene Fragen können mit der ehrenamtlichen Trauerbegleiterin Angela Huch-Tenderich unter der Telefonnummer 0160-8200340 besprochen werden.